Trento 2015 (German) - Erasmus Project 2014 - 2017

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Students' Corner > Longtime Mobility Blog

Dieser Blog handelt von zwei Jugendlichen, die sich ganz alleine auf den Weg nach Italien machen... Oder so ähnlich jedenfalls :-)


Aber am besten fange ich mal am Anfang an: Mein Name ist Julia und ich bin 15 Jahre alt. Ich wohne in Hamm, einer Großstadt, die in der Nähe von Dortmund und Köln liegt, und besuche dort die 9. Klasse des Galilei-Gymnasiums. Meine Hobbys sind Tanzen (Videoclip und Standard) und Klarinette spielen. Außerdem interessiere ich mich sehr für Sprachen. Das ist der auch Grund, warum ich mich dazu entschieden habe einen zwei-monatigen Austausch zu machen - auch ohne Italienischkenntnisse. (Denn mein Wortschatz bestand hauptsächlich aus den Worten "Pasta", "Gelato" und "Ciao". Und damit kommt man ja bekanntlich nicht wirklich weit xD)         

                                                                                                                     

Der Austausch geht vom 14.04.-14.06.15 und ich nehme an ihm zusammen mit meinem Klassenkameraden David teil, der auch einen Blog auf dieser Seite führt.


Vor der Reise war dann erst mal ziemlich viel zu organisieren: Versicherungen mussten abgeschlossen werden, eine neue Bankkarte beantragt werden, ich musste meinen Koffer packen (und die Frage was und vor allem wie viel ich brauchen würde, war gar nicht so leicht zu beantworten). :'-) Dann musste ich mich noch von allen Verwandten und Freunden verabschieden, den Zugfahrplan ausdrucken, und, und, und...                

Aber im Nachhinein betrachtet, war diese viele Arbeit gar  nicht so schlecht: Denn wenn viel zu tun ist, bleibt wenig Zeit für Aufregung. Und anderenfalls hätte mich diese wahrscheinlich wahnsinnig gemacht xD :->


Der Abschied am Bahnhof war dann viel, viel trauriger als ich gedacht hätte. Ich war nur darauf eingestellt (aber noch lange nicht darauf vorbereitet c-:) mich von meiner Familie zu verabschieden, aber auf ein mal standen auch noch vier meiner besten Freundinnen am Bahnsteig. (An dieser Stelle noch mal Vielen Dank an euch :-*) Das hat den Abschied dann zwar nicht einfacher gemacht, aber es ist unglaublich schön zu wissen, dass zuhause Leute auf einen warten, die einen lieb haben und sich freuen, wenn man wiederkommt.


Die Fahrt verlief im Großen und Ganzen ziemlich entspannt. Dank unseres Lehrers, der die Karten für uns besorgt hat und dank des Zugfahrplans, auf dem alle Uhrzeiten und Gleise verzeichnet waren, haben wir uns echt gut zurecht gefunden... Naja, zum mindestens fast ;-)                                                                          

Ein Problem gab es dann nämlich doch: Und zwar beim Umsteigen in München. Nachdem David und ich in Kassel damit kein Problem hatten, dachten wir, dass es auch in München kein Problem sein würde- aber nichts da xD Wir hätten fast den Zug verpasst: Aber nicht weil wir zu wenig Zeit hatten. Unser Problem war, dass der Zug schon im Bahnhof stand, als wir diesen erreicht haben. Auf dem Plan stand aber, dass unser Zug erst viel später kommt. Deswegen haben wir gewartet und uns gefragt, wo denn UNSER Zug bleibt. Weil es uns nach einiger Zeit echt komisch vorkam, haben wir dann einen Schaffner gefragt. Der hat uns zwar erst ziemlich belächelt (und das auch weiterhin jedes Mal, wenn er uns gesehen hat), aber letztendlich haben wir doch noch den richtigen Zug gefunden :-]


Vor der Ankunft war ich dann aber schon ziemlich aufgeregt. Ich meine, man stellt sich ja schon viele Fragen: Wie ist die Gastfamilie so? Wird sie mich mögen? Werde ich mich gut mit meiner "Gastschwester" verstehen?... Aber diese ganzen waren Fragen eigentlich völlig unbegründet, denn schon bei der Ankunft habe ich gemerkt, wie nett alle hier sind :-3 Sie haben am Bahnhof auf mich gewartet und mir sogar etwas zu Essen mitgebracht. 


Das Dorf, in dem ich jetzt für zwei Monate leben werde, heißt Vigo di Ton. Es ist relativ klein (200 Einwohner) und genau so wie man sich ein kleines, italienisches, in den Bergen liegendes Dörfchen vorstellt :-} Es wirkt unglaublich gemütlich und freundlich und ist ca. 27 km von Trento und somit auch der Schule entfernt.